250. Newsletter - sicherheitskultur.at - 9. September 2026

von Philipp Schaumann

Letzte Ergänzungen 11.09.2026

Themen-Überblick aller Newsletter

 

Hier die aktuellen Meldungen:

1. Meta und Social Media-Sucht

In den USA lief kürzlich ein interessanter Prozess von einer Reihe von US-Bundesstaaten gegen Meta, der Firma hinter Facebook und Instagram.

Die US-Kläger forderten zum Schutz von Kindern grundlegende Veränderungen des Kerngeschäftsmodells, zB bei Accounts von Minderjährigen das Abschalten suchtfördernder Features, strengere Verifikationspflichten und das Verbot bestimmter Tracking-Methoden. Fast die Hälfte der Bundesstaaten hatte sich angeschlossen.

Eines der 'Probleme' von Meta sind die sog. (opens in a new tab)"Facebook-Files", die die ehemalige Facebook-Mitarbeiterin Frances Haugen Ende 2021 veröffentlichte. Es geht um tausende Seiten einer konzerninternen Recherche zu den Auswirkungen der Online-Netzwerke von Meta auf die seelische Gesundheit Minderjähriger. Obwohl die schädlichen Auswirkungen des Social-Media-Konsums dem Konzern demnach bekannt waren, wies er in öffentlichen Stellungnahmen Bedenken und Warnungen zurück. Stattdessen soll Meta die Netzwerke absichtlich so konzipiert haben, dass sie Suchtverhalten hervorrufen.

Doch der Prozess war dann auch gleich wieder zu Ende. Da es mämlich nicht gut aussah für Meta haben sie schnell einen Vergleich vorgeschlagen: Meta gibt nichts zu, aber ist bereit, (opens in a new tab)bis zu 16 Milliarden US$ zu zahlen. Das klingt nach viel Geld, ist aber deutlich weniger als die geforderten 1,4 Billionen (hier, (opens in a new tab)dass dies einem Quartalsprofit entspricht). Außerdem wird Meta die Nutzungszeiten für Kinder, die sich als solche zu erkennen geben, leicht beschränken.

Die 16 Milliarden werden aber nur dann vollständig gezahlt, wenn auch Youtube und Tiktok Nutzungsbeschränkungen für Kinder einführen. Der m.E. beste Kommentar dazu: (opens in a new tab)Armin Thurnher: Metas Hyperzynismus und unsere Zeit der Lügen. Die beste Zusammenfassung der detaillierten Beschlüsse dieses Prozesses finden sich in (opens in a new tab)Was wir aus dem Meta-Verfahren für die KI-Debatte lernen können.

Und noch mal Meta: (opens in a new tab)Meta hat hunderte Werbeanzeigen für Kindesmissbrauch ausgespielt. Das Alter der Dargestellten reichte dabei vom Kleinkind bis zum Teenager. In vielen Fällen waren Fotos echter Kinder und Jugendlicher die Grundlage für die stark sexualisierten, gewaltvollen Clips, es waren mindestens 30.000 Ausspielungen.

 

Handynutzung der Eltern

Bereits im Juli hatte ich über Zusammenhänge der Smartphonezeit der Eltern mit Problemen der Kinder berichtet. Nun kam eine weitere Studie dazu, die besagt, dass jede zusätzliche Stunde Smartphone-Nutzung der hauptverantwortlichen Betreuungsperson statistisch mit einem reduzierten jährlichen Zuwachs im passiven Wortschatz zwischen 5 Jahren und 7 Jahren verbunden ist. Wer telefoniert, der oder die kann nicht mit dem Kind sprechen.

Die Herren über die Social Media-Systeme in Silicon Valley wissen übrigens, wie schädlich ihre Produkte sind: (opens in a new tab)Silicon Valley Executives Are Tech Fans. Just Not For Their Own Kids. Und sie machen auch kein Geheimnis daraus, dass sie bei ihren Kindern sehr restriktiv sind, was die Nutzung von Smartphones und Social Media betrifft. Auch die Privatschulen, in die sie ihre Kinder schicken, haben strenges Handy-Verbot: “Arms dealers don’t give their kids land mines”, die Details im verlinkten Artikel.

 

2. Elon Musk und seine Versprechungen

Musk ist bekannt für gewagte Prognosen: Schon 2011 hatte er versprochen, innerhalb von zehn Jahren Menschen zum Mars zu bringen; 2015 wurde ein vollständig autonom fahrendes Auto in den kommenden drei Jahren angekündigt.

Die New York Times hatte überprüfen lassen, wie viele von Musks offiziellen Ankündigungen zu Tesla, SpaceX oder anderen Firmen tatsächlich umgesetzt wurden. Von den identifizierten 602 Ankündigungen gingen lediglich 19% innerhalb des von Musk gesetzten Zeitrahmens in Erfüllung. In 35% der Fälle trafen die Behauptungen nie oder deutlich später ein, manchmal mit jahrelanger Verzögerung. Hier eine Zusammenfassung des NYT-Artikels auf deutsch: (opens in a new tab)So viele seiner 602 Versprechen hat Musk erfüllt.

Jetzt (wo seine Firma SpaceX auch ein AI-Gigant werden will) ist er auch Experte für generative AI: (opens in a new tab)Elon Musk is on a prediction rampage, and most of the media can’t seem to figure out what to do about it. Der Artikel mokiert sich darüber, dass die Tech-Oligarchen in Interviews anscheinend beliebige Behauptungen aufstellen können ohne dass ein Interviewer dies hinterfragt. Der Artikel beginnt mit einer Prognose von Elon Musk, dass AI-Systeme bereits Ende nächsten Jahres smarter sein werden als irgendein Mensch. Die Aussage hatte Musk aber bereits April 2024 gemacht, das hat wohl irgendwie nicht geklappt.

Seine aktuelle Aussage ist, dass Ende 2027 generative AI jede digitale Aufgabe mit 'übermenschlichen' Fähigkeiten lösen wird - er hat einfach die Prognose um 2 Jahre nach hinten verschoben - Wetten dazu nimmt er übrigens nicht an. Hier ein Video zu (opens in a new tab)Elon Musk's Broken Promises. Eigentlich überraschend, dass er immer noch zu solchen Prognosen eingeladen wird. Außerdem überraschend, dass die Börsenaufsicht nicht einschreitet, denn jede dieser Aussagen ist der Versuch, mit falschen Prognosen den Aktienkurs zu steigern, zum eigenen Vorteil. So etwas ist eigentlich verboten, das Verbot wurde aber bisher bei Musk nur sehr lax gehandhabt.

In einem weiteren aktuellen Interview sagte Musk, dass die Weltwirtschaft dank generativer AI ab jetzt 20-30% jährliches Wachstum haben wird. Und dass in den nächsten 10 Jahren eine Milliarde humanoide Roboter für uns arbeiten werden, viele davon von SpaceX gebaut. Und jeder dieser humanoiden Roboter wird 5 mal so produktiv sein, wie ein Mensch. Die Zahlen sind einfach heiße Luft. Wie soll denn die 5-fache Produktivität eines Robot-Technikers aussehen, wenn er zB Stromleitungen verlegt oder in der Küche Geschirr spült? Solche Aussagen werden von den Medien zumeist einfach nur berichtet und nur sehr selten hinterfragt.

Noch eine Musk-Ansage: Musk hatte versprochen, dass Tesla-Robotaxis bis Ende 2025 die Hälfte der US-Bevölkerung erreichen werden. Derzeit sind ein paar Hundert Fahrzeuge in ausgewählten Bundesstaaten mit besonders laxen Vorschriften im Einsatz. Selbst von diesen fahren aber der allergrößte Teil noch mit "Sicherheitsfahrern", die im Notfall eingreifen zu können. Wirklich autonom sind nur ein paar Dutzend unterwegs. Dies wird berichtet aus Anlass des (opens in a new tab)"fast-legalen" Starts in Austin (Texas). Die neuen Fahrzeuge kommen ohne Lenkrad und Pedale, das ist ohne Extragenehmigung derzeit aber nicht erlaubt. Ich bin aber sicher, dass Musk das mit einem Anruf beim Justizminister leicht beheben kann.

OpenAI kann das aber auch

Fairerweise erwähnt der Artikel, dass andere Tech-Größen wie Sam Altman von OpenAI genauso wilde Behauptungen verbreiten, die dann unhinterfragt veröffentlicht werden. Auch er ist direkt am finanziellen Erfolg seines Unternehmens beteiligt und schwadroniert da in seine eigene Tasche. (opens in a new tab)GPT-6 "Astra" ist da und OpenAI halluziniert sich den "Beginn der AGI- Ära" herbei. Das System sei gut, sagen die Experten, aber von (opens in a new tab)AGI [wiki] ist natürlich nichts zu sehen (AGI = ein hypothetisches Computerprogramm, das jede intellektuelle Aufgabe versteht und ausführen kann, die ein Mensch ausführen kann). Aber vor dem geplanten Börsengang muss ein wenig 'Stimmung gemacht werden', auch wenn es nur 'heiße Luft' ist.

 

3. "Endzeitfaschismus" der Tech-Oligarchen

Naomi Klein hat gemeinsam mit Astra Taylor ein neues Buch herausgebracht: "Endzeitfaschismus. Und der Kampf um unsere Welt."
Eine Zusammenfassung des Klappentexts: Die mächtigsten Menschen der Welt bereiten sich auf das Ende der Welt vor, ein Ende, das sie selbst mit allen Mitteln beschleunigen.«

Die Autorinnen warnen vor den Tech-Oligarchen, weißen Nationalisten, religiösen Fundamentalisten, die so unterschiedlich sie auf den ersten Blick scheinen, doch eine Gemeinsamkeit haben: den Glauben an die bevorstehende Apokalypse und den Zusammenbruch der bestehenden Weltordnung – ua durch eine alles verschlingende Super-KI.

Diese Entwicklung treiben die Endzeitfaschisten aktiv voran, sicher, dass sie zu denen gehören, die errettet werden, ob durch die Kolonisierung fremder Planeten oder einen hermetisch abgeriegelten Privat-Staat. Die Bestsellerautorin Naomi Klein und Astra Taylor rufen zum Widerstand auf: für eine gemeinsame Zukunft auf unserem Planeten.

Hier eine Besprechung in: (opens in a new tab)"Endzeitfaschismus" der Tech-Oligarchen? Für die regelmäßigen Leser der Sicherheitskultur sind das keine neuen Themen. Siehe Peter Thiel, seine Ideologie und seine Mitstreiter und Transhumanismus, Longtermismus, Kosmismus.

 

4. AI und Jobs - AI und Ausbildung

Im August hatte ich das Thema AI und Arbeitsplätze wieder mal behandelt. Ja, viele Bürojobs sind gefährdet, aber bisher sind die AI-Systeme definitiv noch nicht verlässlich genug um Menschen vollständig zu ersetzen. Viele der mit AI-Einsatz begründeten Entlassungen (opens in a new tab)wurden bereits rückgängig gemacht (zB bei Ford). Oft, weil es mit der AI nicht klappt. (Oft haben Kündigungen auch gar nichts mit AI zu tun, werden aber mit AI begründet, weil das Aktionäre gern hören - beides hören sie gern: 'Kündigungen' und 'AI'.)

Sarah Spiekermann ist als Professorin mit Studenten konfrontiert, die sehr aktiv AI-Sprachsysteme für die Hausarbeiten nutzen und dann im Gespräch oder der mündlichen Prüfung kläglich versagen.

(opens in a new tab)Spiekermann fragt sich, wie diese Schüler und Studenten einmal in die Arbeitswelt integriert werden können. Sie stellt die Frage: "Welcher Arbeitgeber hat denn Interesse an Mitarbeitern, die den Weg von A nach B nicht mehr [ohne Navi] finden und nur noch KI-Output vorlegen können? Mitarbeiter, deren Gehirne vielfach schon im Kinderwagen von den Smart-Displays beeinträchtigt wurden und die dank ihrer drei- bis fünfstündigen Spiele- und "Daddelwelten" in der Jugend oft nicht gelernt haben, mit anderen Menschen empathisch umzugehen".

Ihr Punkt ist, dass Menschen nur dann einen Arbeitsplatz haben werden, wenn ihre Leistungen besser (zB vertrauenswürdiger) sind, als die Ergebnisse der (nicht-überwachten) AI-Agenten. Und wenn sie qualifiziert genug sind, um die AI-Agenten überwachen zu können.

Das Entwicklerteam von (opens in a new tab)Sente Labs hat das AI-Produkt "Open Executive" veröffentlicht. Statt die "einfachen Angestellten" durch generative AI zu ersetzen kann "Open Executive" die gesamte Vorstandsetage übernehmen: (opens in a new tab)Rache der Nerds: Softwareentwickler bieten KI-Chefetage zum Download an. Das Produkt ist Open Source, kann kostenlos bezogen und selbst installiert werden, aber Sente Labs bietet auch Unterstützung dabei an.

Noch eine Meldung (ich weiß, Korrelationen sagen nichts zu Ursachen aus): (opens in a new tab)Der Pisa-Test sagt, Schülerinnen und Schüler lesen immer schlechter, nicht nur in Ö. Eine sehr differenzierte und gründliche Analyse (mit vielen Grafiken und Detailergebnissen) bringt die Wiener Zeitung: (opens in a new tab)Betrifft: Schiefe Wissenstürme. Spoiler: Die Migranten sind es nicht, die das Ergebnisse verschlechtern, es sind die eher gut aufgestellten Haushalte bei denen sich die Ergebnisse so verschlechtern, dass der Durchschnitt sinkt - nicht nur in Österreich, bzw Europa, sondern weltweit. Ein Zusammenhang mit Social Media liegt schon nahe.

 

5. Angriff vs Verteidigung

In einem früheren Newsletter hatte ich mich gefragt, ob generative AI in der IT-Sicherheit eher Angriff oder eher Verteidigung stärkt. Die Frage ist leider geklärt. Es ist zu spät, um zu verhindern, (opens in a new tab)dass die generativen AI-Systeme für Angriffe eingesetzt werden, sowohl von kriminellen, wie auch staatlichen Akteuren. Die Angreifer sind definitiv im Vorteil und viele Verteidiger (zB kleine Firmen ohne größere IT-Abteilung) sind sehr überfordert. Ebenfalls überfordert sind viele Open Source-Projekte, die von (nicht immer korrekten und oft unklaren) Meldungen zu angeblichen Schwachstellen überschwemmt werden.

Eine Gruppe von 100 Firmen, darunter Google, Microsoft, Anthropic und OpenAI, fordern Firmen und Regierungen auf, ihre IT-Sicherheitsanstrengungen deutlich zu erhöhen: (opens in a new tab)Time is running out for cyber security, warn top tech firms. Das lässt sich leicht fordern, im Detail sind viele Organisationen dafür nicht aufgestellt.

Viele große Software-Anbieter veröffentlichen nun Sicherheits-Updates nicht mehr monatlich, sondern bis zu 4 mal pro Monat. Das überfordert aber viele Firmen, die mit dem 'Einspielen' der Updates überhaupt nicht mehr nachkommen. Ein weiteres Problem: Sofort mit der Veröffentlichung der Updates können Angreifer aus den Updates die Schwachstellen 'herausrechnen' und sofort für automatisierte flächendeckende Angriffe verwenden.

Die oft noch übliche Praxis, Sicherheits-Updates erst mal einige Wochen "abliegen zu lassen", um zu sehen, ob Probleme mit diesen Updates berichtet werden, die wird nun hochgefährlich. Der Einsatz von Software, die durch Vibe Coding erzeugt wurde, verschlimmert vermutlich das Problem auch noch.

Wie berichtet wird, (opens in a new tab)nehmen staatliche Attacken auf die (deutsche) Wirtschaft massiv zu. Jeder dritte Cyberangriff auf Firmen wird Geheimdiensten zugeordnet, vor allen Dingen China und Russland. Aber die wichtigste Tätergruppe bleibt der Studie zufolge jedoch die Organisierte Kriminalität mit 62% der Angriffe. Viele der Angriffe laufen aber nicht über Schwachstellen in der IT-Infrastruktur, sondern zB über automatisierte Anrufe ("Robo Calls") und täuschend echte Video- oder Audioaufnahmen (Deepfakes). AI ist eine extreme Hilfe für Phishing- und CEO-Betrug-Angriffe. Ein anderer Bericht sagt, (opens in a new tab)jedes dritte Unternehmen in Österreich war bereits betroffen.

Und diese Zahlen sind aus 2025, dh bevor die Angriffe durch generative AI erheblich vereinfacht wurden. Die Artikel sagen auch, dass die Budgets für IT-Sicherheit zumeist nicht erhöht wurden, es sieht mE nicht gut aus was die IT-Sicherheit betrifft.

 

6. Ergänzungen früherer Beiträge

AI-Chatbots und AI-Friends

Das gefährliche weltweite Psycho-Experiment der AI-Chatbots ist hier ja regelmäßig Thema. Extra problematisch ist das speziell bei Kindern, die soziale Interaktionen mit richtigen Menschen lernen müssen. Hier verlinkt ist ein Buch dazu.

 

Digitale Souveränität

Es gibt weitere Fälle, wo US-Behörden in Europa Sanktionen durchsetzen. Eine der großen europäischen 'Schwachstellen' ist die Abhängigkeit unserer Banken von den USA. Die Angst, vom US-Geschäft ausgeschlossen zu sein, bringt viele europäische Banken zu "vorauseilendem Gehorsam". Die von Trump sanktionierte italienische Organisation Autistici/Inventati muss nun aufgeben, sie sind für laufenden Spenden und Zahlungen für die von ihnen gehosteten Websites auf ihre Bankkonten angewiesen.

 

Ergänzungen zu Schachcomputern

Die Versuche, Schachcomputer zu programmieren, ziehen sich durch die gesamte AI-Geschichte. Eine Veröffentlichung aus Wien erklärt, warum Schachcomputer bereits seit den 90ern menschlichen Schachspielern überlegen sind. Hier die Details zum Thema Schach.

 

AI-Sprachsysteme und Bewusstsein

Die Frage, ob die komplexen AI-Sprachsysteme ein Bewusstsein haben kommt immer wieder hoch. Kurze Antwort: Nein, hier dazu mein voriger ausführlicher Artikel Haben AI-Sprachsysteme Bewusstsein? Dort wurden nun eine Reihe von neuen Inhalten ergänzt.

Ganz bizarr: auch rund um die "versehentlichen" Angriffe der AI-Systeme auf andere Systeme werden häufig Begriffe verwendet, die nur im Zusammenhang mit Bewusstsein Sinn ergeben: Das ist (opens in a new tab)"Anthropomorphismus" [wiki] (das Zuschreiben menschlicher Eigenschaften gegenüber nicht menschlichen Wesen oder Objekten).

 

Wasserverbrauch der AI-Rechenzentren

Nun Ergänzungen beim Thema Klima, CO2 und AI-Rechenzentren. Ich hatte berichtet, dass in den USA Widerstand gegen diese gigantischen AI-Rechenzentren über Parteigrenzen hinweg entstanden ist, es stehen Wahlen an und die Rechenzentren sind extrem unbeliebt. Nun kommt die Trump-Regierung den Tech-Oligarchen zu Hilfe und verkündet, dass die (opens in a new tab)Umweltschutzregeln für diese Rechenzentren nicht gelten, es gehe um die Welt-Dominanz.

Netzpolitik.org bringt einen ausführlichen Bericht zur (opens in a new tab)Problematik des Wasserverbrauchs der AI-Rechenzentren. Die Themen sind:

 

Kostenlos: ÖIAT-Online-Seminare

Kostenlose Online-Seminare organisiert das Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation ((opens in a new tab)ÖIAT). Hier die kommenden Termine und Themen - alle diese Schulungen sind empfehlenswert (ich nehme an vielen davon Teil).

Die Termine und Themen der neuen Online-Kurse: (zumeist abends, manchmal auch nachmittags oder morgens)

  • 15. Sept. | Webinar: KI verstehen: Grundlagen und Herausforderungen
  • 22. Sept. | Webinar: Mein Ruf im Netz: Was weiß das Internet über mich?
  • 25. Sept. | Webinar: Wie erkenne ich betrügerische Werbung in sozialen Netzwerken?
  • 06. Okt. | Webinar: Sexuelle Belästigung online: Wie schütze ich mein Kind vor Cyber-Grooming?
  • 07. Okt. | Webinar: Sexting
  • 07. Okt. | Webinar: Wie erkenne ich Fake News?
  • 13. Okt. | Webinar: Sicher kaufen & verkaufen über Kleinanzeigenplattformen
  • 20. Okt. | Webinar: Cybergrooming | Safer-Internet-Fachstelle digitaler Kinderschutz
  • 20. Okt. | Webinar: Zwischen Glücksspiel und Computerspiel – Jugendliche und Mobile Games
  • 03. Nov. | Webinar: Männersache – Frauensache: Vorurteile in digitalen Medien
  • Anmeldung auf (opens in a new tab)academy.oiat.at - der Zoom-Link kommt dann per Email - wie gesagt: m.E. sehr empfehlenswert.